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Da lag es, das schöne Dornröschen, und war so wunderbar anzuschauen.
Und jedermann hatte es lieb.
Doch wo blieben sie am Ende - die Liebhaber?
Eine Hecke hieß es, groß und undurchdringlich, sei herangewachsen.
Einzig Steuereintreiber und amtliche Auflagenerheber noch fanden den Weg zur schlafenden Schönheit - dort oben auf der Ostalb, in Hohenstadt.
Die Hecke im barocken Garten galt als Besonderheit ihrer Art. Sie wuchs prächtig und drohte ständig außer Form zu geraten. Da rief es nach einem Gärtner und auch das prächtige Schloss verlangte nach liebevoller Unterhaltung.
Die edlen Ritter allerdings, besoldet mit glänzendem Münzgeld, blieben aus.
Da tat sich, statt derer, eine Gruppe wackerer Streiter zusammen und schmiedete ein Bündnis zum Wohle des wertvollen Kleinods. Die mutige Streitschaft ward hinfort Dornröschen-Projekt genannt und die Streiter riefen die Edlen auf, zu helfen in echter Not.
Sie riefen auf, sinnvolle, bodenständige Ideen zu ersinnen, die einem aufrechten, sanften Kusse gleich, dem Dornröschen zum Erwachen verhelfen sollten.
Riefen auf, zu aktiven Taten. Riefen auf, den eigenen, spärlich bestückten Münzbeutel zu öffnen, zu einem huldvollen Kusse.
Dies alles könnte, einem Märchen gleich, dort stattfinden - auf der Ostalb, in Hohenstadt, aufgrund des Dornröschen-Projekts, dem baldigst ein eingetragener Verein vorstehen wird.
Spenden unter Stichwort Dornröschen-Projekt:
BLZ: 614 500 50
Kontonummer: 1000 468 232
Das Dornröschen-Projekt versteht sich als offene, interaktive Plattform zur Aufwertung und Rekonstruktion der Gartenanlage Schloss Hohenstadt. Das hoch auf der Ostalb gelegene malerische Ensemble muss zu seiner Erhaltung behutsam aus dem viele Jahre währenden Dornröschenschlaf wachgeküsst werden.
Um dies märchenhafte Kleinod sowohl in kultureller wie in touristischer Hinsicht neu zu entdecken, bietet das Projekt sowohl Privatpersonen, Gruppierungen und Unternehmen die Möglichkeit kreativer Entfaltung und finanziellen Engagements. Künstlerischer, gesellschaftlicher, botanischer Inspiration kann hier Raum gegeben werden. Beispielhaft sei hier das patenschaftliche Engagement zur Anpflanzung eines Gewürz- und Kräutergartens genannt.
Das Projekt ist bestrebt, in Zukunft viele treue Paten, Unterstützer, Freunde und Sponsoren zu finden.
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